Neuraltherapie Ausbildung
Bekanntes Therapieverfahren zur Behandlung von Schmerzzuständen
In der Neuraltherapie wird mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika) und / oder anderen Injektionspräparaten gearbeitet, welche in die Haut an spezielle/bestimmte Stellen injiziert werden. Hierdurch werden die übergeordneten Regelkreise des Körpers beeinflusst.
Über das Nervensystem und die injizierten Medikamente wird eine Umstimmung des Zellstoffwechsels und somit eine Neuregulation der Körperrhythmen erreicht. Gerade bei akuten Schmerzzuständen kann die Neuraltherapie schnell und wirkungsvoll helfen.
Anwendungsbereiche
- Akute Schmerz- und Entzündungszustände (Kopfschmerzen, Hexenschuss,
- Ischiasbeschwerden etc.)
- Chronische Schmerzen (rheumatischer Formenkreis, Bandscheibenschäden etc.)
- Chronische Erkrankungen aufgrund eines Störfeldes (Kreislaufbeschwerden, Migräne etc.)
- Umstimmung bei vegetativen Beschwerden und hormonellen Störungen (Schilddrüsenprobleme)
Du wirst auch bestens für den Notfall gerüstet:
An einem Termin werdet ihr euch noch einmal gegenseitig i.v. spritzen. Selbstverständlich wirst du ausführlich informiert über Erkennen und Erstmaßnahmen bei möglichen Notfällen. Dies wird praktisch geübt in Rollenspielen.
Wir wollen uns gerne mit dafür verantwortlich fühlen, dass die erlernten Methoden auch zu deinem Rüstzeug werden, mit dem du Patienten behandelst.
Zielgruppen
- Heilpraktiker
- Heilpraktiker-Anwärter, die im Rahmen ihrer Ausbildung die Injektionstechnik inkl. Hygiene der Injektionstechnik bereits erlernt haben
Bei akuten Schmerzen schnell und wirkungsvoll helfen
Die Neuraltherapie bringt Energie in das gestörte Gewebe und beseitigt Blockierungen. Damit werden Reaktionen ausgelöst, die den entstandenen Schaden beseitigen. Somit kann die körpereigene Abwehr mit ihren Selbstheilungsmechanismen wieder aktiv werden. Es handelt sich dabei um eine sogenannte »Regulationstherapie«, bei welcher der Neuraltherapeut mit seinen Maßnahmen regelnd in ein gestörtes Gefüge eingreift.
Alle chronischen Krankheiten können von einem Störfeld oder von störfeldbedingten Fernerkrankungen beeinflusst sein. Für das Auffinden solcher Störfelder, die überall im Körper liegen können, ist eine gründliche Befragung des Patienten nötig. Dabei werden alle, auch scheinbar unbedeutende Ereignisse in der Vorgeschichte des Kranken protokolliert. Der Neuraltherapeut fragt u. a. nach lange zurückliegenden Verletzungen, Narben, Entzündungen oder Operationen.
Termine
Sa, 18.09.27
Sa, 02.10.27
Sa, 13.11.27
Sa, 04.12.27
Sa, 15.01.28
jeweils von 10-16 Uhr
Ab dem dritten Tag können Patienten mitgebracht werden,
so dass du gut gerüstet bist für den Umgang mit eigenen Patienten.
Kosten:
790 € in 5 Raten à 158 €
(inkl. Material)
Unser Dozent
Alle Termine der Heilpraktiker-Ausbildung findest Du unter Termine.
Häufige Fragen zur Neuraltherapie-Ausbildung
Neuraltherapie ist ein Behandlungsverfahren, bei dem örtlich wirksame Betäubungsmittel wie Lokalanästhetika an bestimmte Körperstellen injiziert werden. Ziel ist es, über das Nervensystem und die Injektion sogenannte Störfelder zu beeinflussen und Schmerzen zu lindern.
Zu den genannten Anwendungsbereichen gehören akute und chronische Schmerzen, Entzündungszustände, Ischiasbeschwerden sowie Beschwerden im Zusammenhang mit Störfeldern. Auch bestimmte vegetative und hormonelle Störungen werden als Einsatzbereiche genannt.
Die Ausbildung richtet sich an Heilpraktiker sowie Heilpraktiker-Anwärter, die im Rahmen ihrer Ausbildung bereits Injektionstechniken einschließlich Hygiene erlernt haben.
Als Störfelder werden beispielsweise chronisch erkrankte oder fortbestehend beeinträchtigte Bereiche beschrieben, die mit Beschwerden an anderen Körperstellen in Verbindung gebracht werden. Im Rahmen der Neuraltherapie sollen solche Zusammenhänge erkannt und behandelt werden.
Ja. Die Ausbildung bereitet darauf vor, mögliche Notfälle im Zusammenhang mit Injektionen zu erkennen und geeignete Erstmaßnahmen einzuleiten. Dazu gehört auch der Umgang mit möglichen allergischen Reaktionen.



