Schröpfen

Schröpfen ist ein jahrtausendealtes Therapieverfahren. Geschröpft wird mit gläsernen Saugglocken. Durch einen Unterdruck im Innern der Saugglocke wird auf die Haut ein Sog erzeugt. Dadurch kommt es zu einer besseren Durchblutung und einer Beschleunigung des Lymphflusses. Durch die tiefe Anregung der Hautschichten und des darunterliegenden Gewebes können Schmerzen gelindert werden, das Gewebe wird entstaut und die krankmachenden Substanzen können abtransportiert und ausgeschieden werden.

Das Schröpfen ist sehr gut geeignet bei Verspannung und Schmerzen des Bewegungsapparates, besonders bei Rückenschmerzen.

Es kann jedoch auch bei einer Vielzahl von Beschwerden sehr hilfreich sein, wie zum Beispiel bei Migräne, Rheuma, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Knieproblemen, Karpaltunnelsyndrom, Bluthochdruck, Ischias, Bronchitis, Asthma, Kopfschmerzen, Nierenschwäche, Wetterfühligkeit, Hypotonie, Müdigkeit, Depressionen, Schwächezuständen, Verdauungsproblemen, Herz-Kreislauferkrankungen, Fieber, Erkältung und Grippe.

Ein wichtiger Lehrsatz von Paracelsus lautet:
„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort wird sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren. Und wo sie dies selber nicht fertigbringt, dort mache ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus.“

Ausbildung Schröpfen

Die Heilpraktikerin Ulrike Bieler arbeitete viele Jahre in ihrer Praxis mit Verfahren, durch die über eine Eröffnung der Haut oder andere Formen der Stoffwechselanregung schädliche Stoffwechselprodukte ausgeleitet werden. Wir bieten verschiedene Formen der Ausleitung, wie z. B. Blutegeltherapie in weiteren Modulen an.

Blutiges und unblutiges Schröpfen. Gelehrt wird die Theorie des Pischinger Systems mit Demonstration, und praktischen Übungen für verschiedene Indikationen. Darüber hinaus zeigt Ulrike Bieler noch häufig verwendete andere Techniken der Ausleitung,  Wickel und sie gibt Rezepte für Ausleitungskuren durch Niere und Leber.

Diese Ausbildung bescheinigen wir dir mit einem Zertifikat.

Termin:
Sa, 28.11.26 von 10:00 bis 17:30
Supervision am So 13.12.26 von 13:00 bis 16:00 Uhr
(12 Ustd.)

Kosten:
280 €
(inkl. Material für blutiges Schröpfen vor Ort)

Bitte mitbringen:
Handtuch, ein Laken, bequeme Kleidung

Unsere Dozentin

Dozentin Ausbildung Weiterbildung Schröpfen
HP Ulrike Bieler

Alle Termine der Heilpraktiker-Ausbildung findest Du unter Termine.


Häufige Fragen zum Schröpfen

Was ist Schröpfen und wie funktioniert es?

Schröpfen ist ein jahrtausendealtes Therapieverfahren, bei dem Schröpfgläser durch Unterdruck auf die Haut gesetzt werden. Dadurch sollen unter anderem Durchblutung und Lymphfluss angeregt sowie verspannte oder verhärtete Gewebebereiche behandelt werden.

Bei welchen Beschwerden wird Schröpfen eingesetzt?

Schröpfen wird auf der Seite insbesondere bei Verspannungen und Schmerzen des Bewegungsapparates beschrieben, beispielsweise bei Rücken- oder Nackenbeschwerden. Darüber hinaus werden weitere mögliche Anwendungsbereiche wie Kopfschmerzen, Migräne und verschiedene funktionelle Beschwerden genannt.

Was ist der Unterschied zwischen blutigem und unblutigem Schröpfen?

Beim unblutigen Schröpfen werden Schröpfgläser auf die unverletzte Haut gesetzt. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Aufsetzen der Gläser oberflächlich angeritzt. In der Ausbildung werden beide Formen theoretisch und praktisch behandelt.

Was lerne ich in der Schröpf-Ausbildung?

Die Ausbildung vermittelt Theorie und Praxis des Schröpfens, einschließlich des Pischinger-Systems, verschiedener Indikationen sowie der Anwendung von blutigem und unblutigem Schröpfen. Zusätzlich werden weitere Ausleitungsverfahren wie Baunscheidtieren, Wickel und Rezepte für Ausleitungskuren behandelt.

Was kostet die Schröpf-Ausbildung und erhalte ich ein Zertifikat?

Die Ausbildung kostet 280 Euro, einschließlich des Materials für das blutige Schröpfen vor Ort. Nach Abschluss wird die Teilnahme mit einem Zertifikat bescheinigt.